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Ohren hören nicht nur . . . ... vor einiger Zeit konnte ich bei mir selbst eine sehr interessante Entdeckung machen. Zum ersten Mal in meinem Leben wagte ich einen Tauchgang im Meer. Dabei verlief alles bestens - nur anschließend hörte ich anders als vorher. Ich glaubte zwar alles zu hören doch ich war wie durch eine dünne Wand getrennt von meiner Umwelt. Das Besondere aber war, dass ich nicht nur eigenartig hörte, sondern auch misstrauisch gegenüber meiner Umwelt wurde. Ich fühlte mich isoliert und ausgeschlossen - der Kontakt zur Außenwelt war gestört. Etwas skeptisch entschloss ich mich zu einer kinesiologischen Balance, um meine Ohren wieder in den Normalzustand zu versetzen. Tatsächlich gelang es bereits nach kurzer Zeit, die Ursache meiner Beschwerden zu finden. Körperenergien waren durch den Tauchgang aus dem Gleichgewicht gekommen. Nachdem der geschwächte Energiefluss gestärkt war, hörte ich wieder klar und fühlte mich im direkten Kontakt mit der Umwelt. Natürlich hätte ich bei Fortbestehen meiner Beschwerden einen Arzt aufsuchen müssen. Bis heute bin ich dankbar für dieses Lehrstück, wie wertvoll das Hörorgan für die sozialen Kontakte und die Möglichkeiten des Ausdrucks in der Umwelt ist. Nachträglich erfuhr ich, dass tatsächlich viele Menschen mit Hörschwächen dazu neigen, misstrauisch zu werden und sich isoliert zu fühlen. Immanuel Kant schrieb dazu vor langer Zeit aus Königsberg: Nicht-sehen-können trennt uns von den Dingen, Nicht-hören-können von den Menschen. Michaele Kundermann |
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